Einige Gedanken
Über das Leben
Der Mensch kann leben ohne Gott, doch ist dies Leben lebenswert?
Ist es nicht ein Hohn zu meinen, man könne aus lauter Selbstrechtfertigung im Leben bestehen?
Es ist keineswegs von Belang wer man war und woher man kommt. Es kommt darauf an wer man sein will und was man bereit ist dafür zu tun.
Wenn das Leben nur daraus besteht, sich nach Moden und Trends zu richten, ist`s erbärmlich. Denn denen, die dies tun fehlt es einzig und allein an Selbstbewusstsein.
Der Leib Christi
Was ist geworden aus dem einen Leib Christi? In dem die Pfaffen Konfessionen für nichtig erklären, in dem ein jeder meint nur seine Gemeinde sei die einzig wahre und selig machende. Lieber streiten wir Christen, anstatt uns zu einen gegen den Feind dessen Heerschaaren unentwegt wachsen .
Wozu hat uns Gott heilig gesprochen? Damit wir uns aufführen wie die Heiden oder gar schlimmer? Das wohl mit Nichten. So ist es die Liebe zu Gott und zueinander die uns heilig macht.
Jesus sagt zwar “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst”, doch ist es ja wesentlich einfacher seinen Nächsten zuallererst zu kritisieren und ihn zu richten, anstatt ihn anzunehmen wie er ist.
Was den Katholiken die Heiligen und ihre Bilder sind, ist uns Evangel’schen die Selbstdarstellung.
Über vergangene christliche Missetaten und Irrtümer lässt sich leicht schimpfen. Doch betrachtet nur selten jemand den historischen Kontext in welchem sich diverse Ereignisse abspielten.
Als Christen müssen wir uns dem Folgenden bewusst werden:
Jede Konfession besitzt ihre eigenen Lehren, Traditionen und Riten. Jeder Christenmensch kann sich heutzutage seiner eigenen Konfession anschließen. Doch wenn es um`s gemeisame Gebet, usw. geht müssen wir Rücken an Rücken stehen, wie eine untrennbare Einheit; trotz all unser Unterschiedlichkeit. Wer dazu nicht bereit ist, missversteht das Gebot der Nächstenliebe.
Ich kann dem Pietismus als solchem nichts abgewinnen. Wenn man als Pietistenvater überheblich etwas gegen den aufkommenden Liberalismus bewirken wollte “im Gegensatz zur lutherischen Orthodoxie” und es doch nicht geschafft hat, auf Grund des Versteckens innerhlab der eigenen Frömmigkeit ist das für mich lächerlich.
Christliches Liedgut
Wir singen Lieder die davon handeln, dass wir ein Leben für Gott geben und ähnlichen illusionären Texten.
Natürlich sind diese Ambitionen gottgefällig. Doch sollten wir solche mit Bedacht tönen, da es uns in diesem Äon nicht vergönnt ist, diese Ambitionen einzulösen und sie deshalb nicht lapidar vor uns hersummen.
Man sollte in christlichen Liedern nicht das “Ich” in den Vordergrund stellen, denn so kann man nur schwer zum eigentlichem Anlass kommen – Gott die Ehre zu geben.
Über Musiker und solche die es seien wollen
Manche Laienmusiker reden viel von Theorie, doch versagen erbärmlichst in der Praxis.
Die meisten Musiker meine sie wären gottgleich. Von dieser Betrachtungsweise aus können sie auch jedem sagen, wie man denn richtig Musik macht. Doch werden sie nicht ewig auf ihrem hohen Ross sitzen, denn es gibt immer Bessere.
Gut, dass die Deutschen ein anspruchsvolles Volk sind.
So kann wirklich jeder sich Musiker schimpfen. Man muss weder Noten lesen können, noch Talent haben. Die Hauptsache ist, dass man Fans hat, beliebt ist und entweder bildhübsch oder extravagant aussieht.
Die richtigen Musiker jedoch, die etwas von ihrere Kunst verstehen, sind arbeitslos oder jobben als Kellner.
Von der Musik
Musik ist nicht eine Frage des Spielen-Könnens. Wer nur in die Tasten hauen kann, macht noch lang keine Musik.
Musik sollte das Innerste eines Menschen in Töne projezieren.
Beethoven`s Ode an die Freude ist das wohl größte und emotionalste Musikwerk das ich je gehört habe. Nichts vermag meine Seele so anzurühren wie dieses grandiose Meisterstück, dem meines Erachtens nichts gleichkommt.
Über das Evangelium
Ist die Botschaft des Evangeliums begreifbar? Von der Logik her betrachtet her: Nein.
Doch befinden wir uns nicht in der Philosophie, als dass wir das Evangelium von der Logik, der Metaphysik, usw. betrachten könnten.
Glauben heißt, Gott zu vertrauen, nicht ihn und sein Handeln in der Gänze zu verstehen.
Wer ein “Christsein” über die Äußerlichkeiten definiert, hat das Evangelium nicht verstanden.
Jesus Christus
Welcher Mensch ist schon perfekt? Davon es nur einen gegeben, der auch Gott war und ist. Doch nun soll`n wir nicht in Trübsal fallen, sondern uns an seiner Herrlichkeit erfreuen und ihm nacheifern, so gut wir es vermögen. Sobald wir an unsre Grenzen stoßen haben wir ja ihn, den Lebendgen, tief in unserem Herzen.
Wer Christus nicht als den Sohn Gottes anerkennt hat sein Heil verspielt und ist den Qualen der Hölle ausgeliefert.
Wer Christus nicht alle seine Hoheitstitel zusprechen kann, der Bedarf des Gebets. Denn Christum sagt von sich selber, dass man an ihn Glauben soll und muss, wie es die Heilige Schrift uns offenbart.
Wenn Christus nur Gott war, ist es unmöglich, dass er all unsere Leiden kennt. Wenn er nur Mensch war, war er nicht Gottes Sohn. Somit wäre es unmöglich, dass er uns richten wird, wenn er wiederkommt.
So muss man als Christ es wie folgt halten: Christus war Mensch und Gott zugleich. Wer dies verneint ist geleitet durch den Teufel höchstpersönlich und wird sich am Tag des jüngsten Gerichts vor Gott verantworten müssen.
Über die Heilige Schrift
Um in den Himmel zu unserem Vater zu kommen sollen wir glauben wie die Kinder. Anstatt dessen stellen wir die Heilige Schrift in Frage und versuchen sie wissenschaftlich zu belegen oder ihr die göttliche Inspiration abzusprechen.
Die Heilige Schrift ist keineswegs ein tristes und profanes Buch. Denn sie kann unter Anderem trösten, Sünde aufzeigen und zum Lobpreis Gottes anregen. Allemal spricht sie jeden Menschen persönlich an. So ist dieses Buch der Bücher ein wahrlich gut Ding.
Wer sind wir Menschen, dass wir uns anmaßen, Gottes Wort in Frage zu stellen?
Es kommt hier einzig und allein auf den kindlichen Glauben an, auch wenn es uns schwerfällt. Es geht nicht darum, auf Anhieb jede Bibelstelle zu begreifen. Doch müssen wir darauf vertrauen, dass das, was geschrieben steht, auch die Wahrheit ist. Nur so können wir uns der Ewigkeit gewiss sein.
Die jedoch, die auch nur einen Bruchteil der Heiligen Schrift verneinen, sind verdammt.
Die Heilige Schrift als Solches ist durch und durch heilig und unfehlbar. Denn sie ist und bezeugt zugleich das Fleisch gewordene Wort Gottes: unseren Herrn Christus. Somit erübrigt sich die wilde und weit hergeholte Entmythologisierung, als auch die Auseinanderexgetisierung des göttlichen Wortes, da sonst ja der Mensch bestimmt, was heilig sei, doch liegt das allein bei Gott.
Christliche Literatur
Lieber liest man heutzutage Trivialliteratur anstatt der heiligen Schrift, dem großen Katechismus oder ähnlich erbaulichen Büchern.
Christliche Lehren
Wer die Rechtfertigung aus Glauben im Ansatz verstehen will, muss sich zuvor im Innersten seines Herzen von der Abhängigkeit und der Stellng vor Gott bewusst werden. Ein Mensch ist nichts vor Gott, das schlimmste Geschöpf der ganzen Kreation Gottes. Er ist überheblich, autonom und ein Lügner. Diese Einsicht erlangt man durch Gott selbst oder durch die Reflektion alter Zeiten. Erst dann kann man sagen, ich bin mir der Rechtfertigung aus Glauben bewusst.
Wer meint wir hätten einen “freien “Willen”" verneint unweigerlich die 100- prozentige Gnade Gottes. Somit ist auch die Rechtfertigung aus Glauben hinfällig, da sie auch eine Gnade Gottes ist. Wenn man an diesem Punkt angekommen ist, was bleibt einem dann noch?
Es gibt Christen, die meinen, dass die Rechtfertigung aus Glauben durch die vermeintliche “Neue Paulusperspektive” abgelöst worden ist. Meinetwegen sollen sie`s dabei belassen.
Jedoch ist es eben gerade die Rechtferigung aus Glauben, die als Zentrum christlichen Glaubens fungiert.
Mir persönlich wäre die Lehre der Allversöhnung am liebsten. Doch kann ich aus der Heiligen Schrift eine solche Theorie nicht schließen. Vielmehr ist ihr zu entnehmen, dass denen, die glauben ein Platz bei Christum im Paradies gesichert ist. Jedoch die, die nicht glauben sind verdammt und erliegen den Qualen der Hölle.
Die Vorentrückungslehre ist eine großartige Illusion für Christen die Leiden vermeiden wollen, auch wenn diese, um Christi Willen, biblisch sind.
Vorentrückung hin, Nachentrückung her; es kommt nicht darauf an wann der Herr uns holt, sondern darauf, dass er uns holt.
Außerdem soll man allezeit bereit für seine Wiederkunft sein. Insofern sind meines Erachtens wilde Spekulationen um die Entrückung Zeitverschwendung.
Ich kann nicht begreifen, warum man sich der Drangsal und des Schikanierens halber Sorgen macht;
unser Herr und Heiland hat’s doch prophezeit.
Alle wahren Christen sind Stellvertreter Jesu auf Erden. Weder Päpste, (Schein-) Apostel, noch diverse Institutionen sind dies alleine. Viel mehr handeln sie wider Gott, dieses Gnadenpostulat nur für sich in Anspruch nehmen zu wollen.
Wer Ökumene als ein Treffen von Christen, liberalen Scheinchristen, Moslems und Anderen versteht sollte lieber gleich Atheist werden.
Die unmenschliche Kindstaufe – heißt es allzu oft.
Diejenigen, die dies sagen, mögen einige gute Einwände gegen sie haben, jedoch keine biblischen.
Insofern kann solches Gefasel gern außer Acht gelassen werden.
Wenn die Kindertaufe unbiblisch ist, ist sie nicht der Wille Gottes. Doch wurden denn nicht auch Dr. Luther, Bonhoeffer, usw. als Kinder getauft? Sie wurden, und Gott war mit ihnen.
Doch kommt es darauf an, in welchem Hintergrund Kinder getauft werden. Denn die Selbige darf nur unter Voraussetzung eines gläubigen Elternhauses geschehen, nicht aber aus einem anderen Grund.
Was ist zu halten von der Wiedertaufe?
In der Heiligen Schrift wird sie nicht einmal erwähnt.
Doch wer da meint, sie sei des Satans Werk, der richtet zugleich seine Geschwister im Herrn. Stellt sich Gott nicht auch zu denen, die wiedergetauft sind? Etwas anderes habe ich bisher noch nicht erlebt, es sei denn man meine, dass die Kindstaufe ungültig sei. Dieser Gedanke ist des Teufels Werk.
Wer da meint, die Taufe genüge zur Seligkeit, bedarf eines erneuten Grundschulbesuchs. Man muss lesen können, um durch Marrkus 16, 16 zu erkennen, das die Taufe nicht zum Heil beiträgt.
Die Realpräsenz Christi beim Abendmahl ist so real, dass anscheinend Einige den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen und die selbige verneinen.
Man muss das Amt des Papstes als solches weder schätzen noch gutheißen. Doch betrachtet man die Bischöfe die hinter diesem Amt stehen wird man begreifen welch eine Möglichkeit diese besitzen, Kraft ihres Amtes Einfluss in der Welt zu nehmen.
Wir haben Heilsgewissheit, das ist sicher. Doch bedeutet dies, dass wir uns nicht von Gott entfernen können? Wohl kaum, denn sowohl die Sünde wider dem Heiligen Geist, noch mangelnde Vergebung sind für Gott unverzeihbar.
Über Theologen
Theologen gibt es wie Sand am Meer. Doch gibt es nur wenige von denen man behaupten kann, dass sie “gut” seien. Dieses “Gut-sein” kann nämlich nur durch die Beziehung zu Jesus Christus und einem geisterfülltem Leben kommen, nicht aber vom spartanischen Studium diverser Theologiebücher.
Wie kann man den Beruf Theologen fassen?
Es ist nicht nut ein simpler Beruf, sondern vielmehr eine Berufung durch Gottes Gnaden. Keinerlei Sprachkenntnisse, keinerlei säkulares Wissen ist essentiell. Einzig und allein ist auf Gott zu hoffen und vertrauen, der durch seine überaus große Gnade einen Theologen seines Dienstes befähigen kann.
Was nützt es, wenn man einen Doktor,- oder Professorentitel der Theologie innehat und doch ein Irrlehrer ist und nicht den Gekreuzigten und Auferstandenen predigt?
Nichts! Denn dann ist man des Titels eines Doktors oder Professors nicht würdig.
Vom Beten
Reden ist Silber und beten ist Gold.
Das Beten ist es, was die Seele in ihrem tiefsten Inneren erfreut.
Gebet mag oft augenscheinlich nichts bewegen. Doch sichert uns Gott durch seine Heilige Schrift zu, dass, wenn wir glauben, sich unsere Gebetswünsche erfüllen.
Über Christen
Ist ein Missionar nur ein Mensch der in die Welt hinauszieht und fremde Völker evangelisiert? Oder ist ein jeder Christenmensch ein Missionar, auch in seinem eigenen Land?
Ohne wahrhaftige Buße nützt die beste Frömmigkeit nichts.
Man soll nicht müßig der Buße werden. Denn nur durch sie kann der Prozess der Heiligung vorangetrieben werden.
Die Predigt ist nicht an die Kanzel gebunden. Eher ist das wahrhaftige Leben eines Menschen die beste Form der Predigt.
In Sachen Glauben ist`s der Reden viel, doch der Taten wenig.
“Modern, hip und trendy” müssen wir heutzutage leben, predigen und Flyer gestalten. Ist dies das postmoderne “gegen den Strom schwimmen” ?
Im Gegensatz zu den meisten Menschen aus der 3. Welt ist jeder von uns reich.
Die wiederrum, die materiell arm sind, sind geistlich umso reicher.
Wir leben durch Gottes Gnaden in einem Land, das überschwänglichen Luxus bietet. Doch ist unsere Liebe zu Gott genau so überschwänglich wie die seinige zu uns?
Ich glaube, dass es uns Christen nicht an Gemeindekonzepten alà Willow Creek oder Emerging Church mangelt. Es mangelt uns an der Nachfolge der Christenheit.
Denn würde wenigstens die Hälfte aller Christen ihre Nachfolge wirklich leben und das Evangelium freimütig verkünden, bräuchte man keine “Theologen” anstellen, die sich nach irgendwelchen ausländischen Konzepten für einen modernen Gemeindebau umschauen müssten.
Über Frauen
Die Emanzipation der Frauen als solches ist meines Erachtens nicht gelungen.
Frauen dürfen zwar in summa die Berufe ausüben, in denen Männer tätig sind, doch verdienen sie viel weniger Geld.
Wer dies als Gleichstellung der Frau versteht, sollte einmal im Duden nachschlagen, was Emanzipation bedeutet.
Es gibt nicht wenige christliche Gemeinschaften, die meinen, dass die Frau in der Gemeinde zu schweigen habe. Doch Gott erhob uns Menschen, die an ihn glauben, zu einem königliches Priestertum. Wer da meint, das dies nur den Männern obliegt, bedarf der Führung des Heiligen Geistes. So ist ein jeder Christenmeinsch Priester, Jünger, usw.
Dürfen Frauen predigen, Andachten halten, usw.? Ja sie dürfen, denn es steht nichts wider diesem Factum in der Heiligen Schrift. Wer sich nun auf Paulus berufen will, als dass er ein Redeverbot für christliche Frauen ausspräche, der irrt. Hier empfehle ich Jedem, der dieser Meinung ist, einmal einen guten Kommentar zur Umwelt des Neuen Testaments zu lesen.
Offiziell ist die Sklaverei abgeschafft. Doch gibt es Christen, die sich Sklaven halten. Frauen werden unterdrückt in manchen Gemeinden, zu schweigen und in lauter Demut alles hinzunhemen, was die Männer beschließen. Anscheinend wurde hier das Neue Testament noch nicht gelesen, denn soetwas ist wider Christi`s Botschaft.
Von der Sündhaftigkeit des Menschen
Sündig sind unsere Gedanken, Worte und Taten. Dies alles ist nicht schlimm, solang man den Geist Gottes in sich hat. Dieser treibt den Prozess der Heiligung unentwegt voran und kämpft im Innersten gegen die Sünde an.
Allesamt sind wir Sünder. Wir können uns dagegen nicht wehren, noch uns bessern. Das Einzige, was wir vermögen, ist Buße zu tun und um Vergebung zu bitten. Doch ein mancher Christ meint, dass er gar nicht sündhaft sei, von Natur aus.
Christliche Gemeinschaft und Obrigkeit
Das die atheistisch-kapitalistische Gesellschaft Menschen ausbeutet ist offensichtlich und wird auch laienhaft angeprangert.
Betrachtet man die Christenheit, so kann man nie von einer Ausbeutung reden, da es ja stets ein “Dienst für den Herrn ist”.
Was ist nun schlimmer?
Von den Heiden ist man’s nicht anders gewohnt. Doch dass die Christen es den Heiden konvergent nachäffen ist viel schlimmer. Denn sie rufen: “Alles für den Herrn”, mit der Bibel in der Hand und lehnen sich selbst dabei zurück. Ist denn dies nicht wider Gott?
Calvin wird seine eklatante Art der Frömmigkeitseinforderung nachgetragen. Denn er versuchte auf “Teufel komm’ raus” die Menschen sklaverisch zu frömmeren Menschen umzuändern. Diese seine Tat, so sagt man, war in jeder Hinsicht irrelevant, da man durch Zwang keinen Menschen verändern kann.
Doch bleibt die Frage, wieso man es trotz aller Bessewisserei nicht anders macht.
Über die Liberalen
Mir is eine konservative Theologie lieber als eine liberale.
Die konservative Theologie könnte in Gesetzlichkeit und Spießertum ausarten.
Doch nehme ich das gerne in Kauf. Denn die liberale Theologie führt unentwegt von Christus weg und somit Schritt für Schirtt direkt in die Hölle.
Die Liberalen sind gefährliche Komiker. Komiker sind sie, weil sie empirisch und auch rational versuchen wollen Christus die Auferstehung abzusprechen und die göttliche Inspiration der Heiligen Schrift leugnen. Gefährlich sind sie, weil deren “christliche” Botschaft vom Teufel selbst inspiriert wurde und die Heiden sie am Ehesten bejahen.
Was Dr. Luther zu seiner Zeit die katholische Kirche war, ist für uns heute das Scheinchristentum der liberalen Theologie.
Manche Namenstheologen haben so viel Langeweile der Heiligen Schrift durch Quellenforschung nachweisen zu wollen, das sie gar nicht heilig ist.
Doch ist dieser klägliche Versuch zum Scheitern verurteilt, wie es ja schon oft genug bewiesen wurde.
Über Menschen
Man sagt ja alle Menschen seien gleich. Doch ist es selbst im 21. Jahrundert immernoch so, dass alle nur vor Gott gleich sind.
Auch die strahlensten und größten Persönlichkeiten der Geschichte werfen Schatten. Diese können überaus düster sein. Doch ist deren Düsterheit oft nur ein Bruchteil des Lichtscheins ihrer Taten und Errungenschaften.
Freundschaft
Freundschaft ist das höchste von Gott gegebene Privileg zwischen Menschen. Freunde sind die, die sich einander die Wahrheit sagen in guten, wie in schlechten Zeiten und sich nicht einschmeicheln wollen. Es sind Menschen die das Beste für dich im Sinn haben und füreinander da sind wenn man sie braucht.
Über die Familie
Auch wenn die Wet über dir zusammenbricht und du meinst alles würde sich dem Ende zuneigen, ist es die Familie, die dich durch die schlimmsten Zeiten trägt.
Von der Erziehung
Oft sind es die Heiden, die uns Christen in der Erziehung um Meilen voraus sind.
Es ist um ein Tausendfaches besser man wächst in einer atheistischen Familie auf, als dass man von seinen christlichen Eltern einen unwürdigen Eindruck Gottes anerzogen bekommt.
Es Bedarf großer Muße und Ausdauer ein Kind zu erziehen. Doch sind die Früchte der Erziehung die Sichtbarsten.
Über die Obrigkeit
Soll man der Obrigkeit Untertan sein auch wenn man sie versagt sieht?
Ja! Jedoch schließt dies weder Kritik noch das Agieren gegen die selbrige aus. Grundlage dafür muss aber die Heilige Schrift als die höchste Autorität der eigenen Seele, des Denkens und des Handelns sein.
Früher wurde man von Kaisern, Führern und Tyrannen unterdrückt. Anstelle dieser ist heutzutage das Geld getreten. Diese Diktatur verdirbt den Charakter, lässt Menschen für Hungerlöhne arbeiten und es werden Kriege wegen ihr geführt. Das alles nur mit einem Ziel: damit die Bourgeoisie reicher wird und das Proletariat elendig verreckt.
Das Rad der Geschichte dreht sich immer weiter. Dieses Märchen kann man allzu oft von Weisen und Gelehrten hören. Doch sehen diese Thore denn nicht, dass wir immer mehr in das Feudalsystem zurückfallen?
Selbst wenn ein Staat nur aus Christen bestünde, so wäre er doch nicht besser als ein anderer.
Man muss doch nur sich selbst anschauen und man wird feststellen: auch Christen sind von ihrem Wesen her wie alle and’ren Menschen.
Über die Philosophie
Philosophie ist die reinste, wohl höchste Geisteswissenschaft. Sie betrachtet von der Logik über die Ethik bishin zur Metaphysik die wohl interessantesten Themen des menschlichen Lebens und Verstandes.
Leider schließt sie das Evangelium aus und kann so niemlas befriedigende Ergebnisse erzielen.
Kapitalismus – Kommunismus
Die Idee des Sozialismus und die der Demokratie unterscheiden sich wie Tag und Nacht. Jedoch haben sie eines gemeinsam, sie werden nie Wirklichkeit.
Der reale existierende Sozialimus ist untergegangen. Ihn hat der reale Kapitalismus abgelöst. Anstelle der menschlichen Diktatur ist nun eine Diktatur des Geldes und eine Gesellschaft getreten, die die Menschen zu unwürdigem Leben zwingt und ihnen das letzte Geld aus den Taschen stiehlt. Und doch wird diese kapitalistische “Demokratie”, die nichts weiter als eine obligatorische ist, jedoch eher wohl eine verkappte Form der Diktatur, in den höchsten Tönen gelobt.
In der DDR hatte man kaum Bananen, konnte nicht in den Westen reisen und wurde “unentwegt” von der Stasi bespitzelt. Im “Goldenen Westen” hingegen ist alles besser. Man muss sich hier anstatt dessen mit weit minderen Problemen, wie Arbeitslosigkeit, BKA-Bespitzelungen, Insolvenzen und der Ausbeutunge der Proletarier durch die Bourgeoisie herumärgern. Das nimmt man doch gerne in Kauf, für seine vermeintlich-illusionäre Freiheit.
Der Kommunismus an sich hat durchaus viele gute Ideen und Vorsätze.
Doch zeigte sich durch den real existierenden Sozialismus schon, wie illusionär ein wahrhaftiger Kommunismus bleibt. Nicht einmal der Vorstufe des Kommunismus gelang es zur Hälfte, die Utopie in Wirklichkeit zu verwandeln.
Die heutigen Linken, die sich als solche schimpfen sind keineswegs das, was sie behaupten.
Denn es ist wider ihrer Ideologie, als herrschende Partei zu fungieren.
Von der Freiheit
Wie kann man meinen in einer gefallenen Welt wirklich frei zu sein?
In einer Demokratie gleichwie einer Diktatur ist man unfrei. Die einzig wahre Freiheit, die ein Mensch besitzen kann, ist die des Glaubens.
Über den Krieg
Wie viele Menschen sind im Namen Gottes gestorben? Sein`s die Katholiken, sein`s die Evangelischen, sein`s die Moslems oder andere. In endlos scheinenden Kriegen haben sie gemordet, geraubt, vergewaltigt und geplündert. Doch sind sie für Gott oder eher für Menschen, Päpste und Führer gestorben?
Krieg ist in jedem Fall zu verhindern und abzulehnen, da es keine Rechtfertigung für ihn gibt. Weder die vermeintliche „Verbreitung der Demokratie“, noch die Bekämpfung des „Terrorismus“ erlauben es Menschen in ein anderes Land einzufallen, es auszurauben und die Bevölkerung zu unterdrücken. Das augenscheinliche Absetzen eines Diktators bringt nur einen neuen hervor, nicht aber die Freiheit.
Wer den Krieg gut heißt kann sich nur schlecht als Christ bezeichnen. Christus hat nicht Gewalt sondern Liebe gepredigt.
Wer ist Schuld an all dem Krieg und dem Leiden dieser Welt? Etwa Gott? Dies ist unmöglich, da Gott gerecht und heilig ist.
Mehr ist es das Werk der Menschen die diesen Planeten “verwalten”. Vor allem aber ist es des Satans Werk.
Wenn sich Katastrophen ihren Weg bahnen und Leid und Trauer herrschen fragt sich jeder “Wo ist denn da der liebe Gott?”.
Doch wenn Wunder geschehen gedenkt ihm keine Seele.
Über die Revolution
Was ist eine christliche Revolte?
Da man als Christ die Heilige Schrift selbst als Grundlage allen Lebens definiert, muss auch eine Revolution ihrer entsprechen. Somit wäre kein Blutvergießen oder ähnliche Gräuel ihrer Aussage nach vertretbar.
Ein Christ muss mit seinem Mund, oder mit der Feder, geleitet durch den Geist Gottes und einzig und allein für das Evangelium eintreten, wie ein Krieger mit dem Schwert sein Vaterland verteidigt.
Revolution muss aus dem eigenen Land hervorgehen. Sie darf nicht durch fremde Mächte, die aus Habgier und materiellen Gründen ein Land plündern und es in die Steinzeit zurückversetzen, hervorgehen.